• Rund 60 ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer stehen von montags bis sonntags das ganze Jahr über bei der TS Wolfurt für den Turnsport bereit.

  • 2017 erreichten die Turnerinnen und Turner der Turnerschaft Wolfurt bei Wettbewerben 27 x Gold, 35 x Silber und 19 x Bronze.

  • Die TS Wolfurt ist ein auf ehrenamtlicher Basis geführter Verein mit den Schwerpunkten Kunstturnen, Team-Turnen, österreichisches Breiten-Turn-Programm „Turn10“ sowie Fitness und Gesundheit.

  • Die TS Wolfurt ist ein auf ehrenamtlicher Basis geführter Verein mit den Schwerpunkten Kunstturnen, Team-Turnen, österreichisches Breiten-Turn-Programm „Turn10“ sowie Fitness und Gesundheit.

  • Insgesamt 665 Mitglieder (darunter 260 Kinder) gehörten dem Verein im Jahr 2017 an. Um diese Mitglieder kümmert sich ein gut 20ig köpfiger Vereinsvorstand

  • Der Verein ist Mitglied des Landesverbandes Vorarlberger Turnerschaft und des Vorarlberger Sportverbands ASVÖ.

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6

Wir turnen wieder!

die letzten zwei Monaten waren „besonders“ für alle von uns. Als bekannt wurde, dass auch Vorarlberg vom Corona-Virus nicht unverschont bleiben würde, haben auch wir das Training mit sofortiger Wirkung eingestellt. Dies geschah zuerst auf Basis eines Vorstandsbeschlusses – Später stellte sich heraus, dass diese frühzeitige Entscheidung richtig war. Am Freitag den 13. März wurden daher die Türen zu allen Trainingsstätten der Turnerschaft bis auf Weiteres geschlossen. Wir haben alle Regeln befolgt und sind aus Solidarität wie alle anderen auch zu Hause geblieben.

Allerdings versuchten wir uns in der Zeit des „Lock-Downs“ über andere Wegen fit zu halten. Zunächst über ein Training, welches wir 2 Mal in der Woche über unseren Mitglieder-Instagram-Account zur Verfügung gestellt hatten, dann mit einem gemeinsamen Tanz. Unser Trainer Mathias hatte wöchentlich im Mitgliederbereich der Homepage Trainingsprogramme für zu Hause zur Verfügung gestellt und vieles mehr. Anfangs war es ganz nett, sich wenigstens online sehen zu können, doch nach mehreren Wochen wurde der Schrei nach der Rückkehr der „Normalität“ und das reale Wiedersehen vor allem unter den vielen jungen Menschen immer größer.

Umso größer war die Freude, als wir vergangenen Montag unter Einhaltung des Mindestabstandes, der maximalen Gruppengröße und vielen weiteren Auflagen (Die Liste ist wirklich lang!) zumindest wieder im Freien trainieren durften. Wir haben einen provisorischen Trainingsplan erstellt, bei dem die Kinder in Gruppen von max. 10 Personen inkl. Trainer um das Schulgelände verteilt, mit selbst mitgebrachten Materialien wieder trainieren dürfen. Dieses Angebot wurde von den vielen Kindern mit großer Freude aufgenommen. Auch wenn sie ihre Freundinnen und Freunden noch nicht zu nahe kommen dürfen und noch keine Turngeräte verwenden können, ist es doch viel mehr als sie die letzten Monate machbar war. Unsere Team-Turerinnen und Team-Turner, welche Teil des Österreichischen Nationalkaders sind, dürfen dank einer Sondergenehmigung des Bundesministeriums unter sehr strengen Auflagen sogar schon wieder in der Turnhalle trainieren.

Die Turnerschaft Wolfurt bedankt sich recht herzlich bei allen Mitgliedern über die strikte Einhaltung aller Regeln und sendet ein großes Dankeschön an alle Trainerinnen und Trainer, die sich auch während der letzten Wochen und Monate online um ihre Schützlinge bemüht haben. Ein großes Dankeschön geht auch an die Gemeinde Wolfurt, welche nicht nur unserem Verein hervorragende Trainingsbedingungen in den öffentlichen Freigeländen ermöglicht.

Die „10er-Gruppen-Outdoor-Trainings“ werden wir beibehalten, bis weitere Lockerungen bekannt werden.

   

 

 

 

 

 

 

 

Drucken E-Mail

In stiller Trauer verabschieden wir uns von dem größten Turner der Vereinsgeschichte

Johann König 1932 – 2020 

24-facher Staatsmeister, Olympiateilnehmer in Rom 1960, eine WM- und fünf EM-Teilnahmen
Ehrenmitglied der TS Wolfurt, Leistungszeichen in Gold des Landes Vorarlberg und des ÖFT

Auszug aus der Vereinsgeschichte:

Die Erfolge der TS Wolfurt beschränken sich keineswegs auf die 1960-er-Jahre. Doch die ersten Wolfurter Triumphe nach dem 2. Weltkrieg liegen in diesem Jahrzehnt und sind eng mit dem 24-fachen Staatsmeister Johann König verbunden:

Eine Tageszeitung zieht Bilanz über das Turnjahr 1960: „In der Analyse des Jahres rückt die Turnerschaft Wolfurt besonders mit Spitzenturner Johann König ins Licht der Öffentlichkeit. Große sportliche Erfolge legen Zeugnis unermüdlichen Trainings des Wolfurters, der sich als schwerer Berufsarbeiter in unzähligen Nachtstunden auf die Wettkämpfe des In-und Auslandes bestens vorbereitete und die Stufen vieler Siege emporgestiegen ist.“ – Der Turnsport ist ein großes Thema in den Vorarlberger Nachrichten, der Stil entsprechend dem Zeitgeist pathetisch und Johann König Österreichs erfolgreichster Turner. Bis 1965 steht er an der Spitze des österreichischen Turnsports. Er ist somit der Nachfolger des Bregenzers Hans Sauter, des bedeutendsten Turners der 1950-erJahre. Hans Sauter ist es auch, der bei Johann König die Begeisterung für das Turnen weckte. Im Jahr 1947 wird im Wolfurter Ortsteil Oberfeld das Bezirksturnfest der VTS veranstaltet. Die bekannten Turner, darunter Hans Sauter und Friedrich Fetz, zeigen Bodenübungen auf dem Rasen, Matten gibt es keine. Die Zuseher können von der Anhöhe Oberfeldes aus die Hofsteiggemeinden überblicken, während sich die Turner an Reck und Barren messen. Besonders fasziniert von den Leistungen der Turner sind die Brüder Max und Johann König. Max trainiert bereits in der TS Wolfurt, Johann, 16 Jahre alt, ist für kurze Zeit Mitglied im Fußballclub. Der schmächtige Jugendliche hat gerade mit einer Maurerlehre begonnen – sein Lehrherr traut ihm die harte Arbeit anfangs nicht zu und lässt ihn einen Zementsack heben, um sich von der Eignung zu überzeugen. Motiviert von seinem Bruder Max, steigt Johann in den Turnsport ein. Durch das Turnen und die Maurerarbeit legt er schnell an Muskulatur zu. Johann stammt aus einer Familie mit zehn Kindern, in der Familie seiner Frau gibt es sogar 14 Kinder. Gemeinsam haben sie zehn Mädchen und zwei Buben. Als Maurerpolier bei der Firma Paluselli in Wolfurt hat er tagsüber keine Zeit zum Training. Nur drei Männer arbeiten in der „kleinen Partie“, trotzdem errichten sie große Gebäude. Oft erscheint Johann erst gegen 21 Uhr direkt nach der Arbeit im Saal des Wolfurter Vereinshauses und kommt nach Mitternacht nachhause. Auf das Aufwärmen kann er verzichten, sein Körper ist von der Arbeit aktiviert. Er hat sich so an die harte Arbeit und das Training gewöhnt, dass sich seine Gelenke entzünden, wenn er einige Tage untätig ist. Die Voraussetzungen in Wolfurt sind alles andere als professionell; im Vereinshaus ist es im Winter so kalt, dass sich die Trainingskollegen, zu denen neben Johann König auch Ernst Wüstner, Walter Höfle und später Egon Waibel zählen, in den Pausen mit Handschuhen um den Sägemehlofen versammeln. Mängel an Ausstattung und Know How machen die Turner mit Ehrgeiz wett. Die erwachsenen Männer streiten, wenn es darum geht, wer als nächster ans Gerät darf, und wenn einer nicht aufpasst, geht ihm der andere vor. Einmal pro Woche fahren die Wolfurter mit dem Fahrrad nach Dornbirn oder Bregenz, holen sich Anregungen bei Hans Sauter und versuchen so, technische Kenntnisse zu erwerben. Die meisten Elemente werden jedoch nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ gelernt. Besonders Johann König geht großes Risiko ein, stürzt mehrmals vom Gerät, verletzt sich aber niemals schwer. Für seine erste Europameisterschaft im Jahr 1957 wäre er eigentlich nicht vorgesehen gewesen. Nachdem aber ein halbes Jahr vor der EM Übungsteile der Kategorie „C“ als neue Schwierigkeitsstufe eingeführt wurden, profitiert er von der internationalen Entwicklung des Turnens. Aufgrund seines risikoreichen Trainings kann er bereits einige der neuen C-Teile. In Wien gewinnt er die Ausscheidung für die EM. Sein stärkstes Gerät ist das Reck. Er beherrscht die Elemente Endo, Stalder, Durchschub mit Ellhangverbindungen und den Flugteil Yamawaki. In der Chronik des Österreichischen Turnverbandes ist vermerkt, dass „Johann König bei der EM 1965 in Antwerpen am Reck zumindest in die Nähe einer Medaille kommt.“ Den Höhepunkt seiner Karriere stellen die Olympischen Spiele 1960 in Rom dar. Nach Hans Sauter ist König der zweitbeste Östereicher und platziert sich im Mittelfeld der olympischen Mehrkämpfer. Insgesamt sammelt er 24 Staatsmeistertitel, 1963 gewinnt er alle sieben Titel.

Die TS Wolfurt würdigte die Verdienste von Johann König mit der Ehrenmitgliedschaft. Seine Leistungen sind ein wichtiges Kapitel in der Geschichte des traditionsreichen und bis heute erfolgreichen Vereins.

Quelle: Burkhard Ries
VERBANDSZEITUNG DER VORARLBERGER TURNERSCHAFT 47. JAHRGANG, NR. 1, 2012 VERLAGSPOSTAMT A-6845 HOHENEMS 

Drucken E-Mail

Marika Herburger wird neues Ehrenmitglied

Am 24. Jänner 2020 trafen sich Vorstand und Mitglieder der TS Wolfurt zur Jahreshauptversammlung im Wolfurter Pfarrheim. Neben den klassischen zu besprechenden Themen freut sich die TS Wolfurt mit Marika Herburger außerdem über ein neues Ehrenmitglied.

Obmann Johannes Rinke eröffnet die Jahreshauptversammlung traditionell mit einem Jahresrückblick, der in diesem Jahr mit zahlreichen Erfolgen besonders erfreulich ausfiel. Im Anschluss folgen die Jahresberichte der Turnwarte, Trainerinnen und Trainer der einzelnen Bereiche: Kunstturnerinnen, Kunstturner, Turn10, Team-Turnen, Sektion bzw. Showgruppe, ELKI-Turnen, Ganzkörpertraining, Männerturnen, Frauenturnen und Gesundheitsgymnastik für Männer.

Dank ihrem Engagement wurden bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung auch einige Personen geehrt. Für den besonderen Einsatz wurde in diesem Jahr das Organisationsteam der Gymnaestrada um den Hauptverantwortlichen Johannes Böhler geehrt: Tobias Feurstein, Renate Endres, Jürgen Rusch, Werner Wolf, Marco Moosmann, Burkhard Reis, Claudio Lohs, Manfred Gasser, Stefan Schwendinger, Johannes Köb, Michael Gmeinder, August Reis und Benno Gratt arbeiteten über mehrere Jahre sehr hart, damit die Gymnaestrada zu diesem besonderen Ereignis werden konnte.

Auch Helmut Vonach wurde für seinen tollen Einsatz geehrt. Nach über 20 Jahren als Fachwart für den Bereich Turn10 legt Helmut diese Funktion zurück und übergibt diese in jüngere Hände. Die TS Wolfurt bedankt sich ganz herzlich für diese Zeit und freut sich sehr, dass Helmut dem Turn10 als Trainer weiterhin erhalten bleibt.

Zum neuen Ehrenmitglied wurde in diesem Jahr Marika Herburger ernannt. Marika ist seit vielen Jahrzehnten aus dem Verein nicht mehr wegzudenken. Egal ob als starke Beraterin hinter zahlreichen Obmännern, langjährige Schriftführerin, Organisatorin zahlreicher Wettkämpfe und sonstiger Events: ohne Marika wäre der Verein nicht das, was er heute ist. Absolut verdient wurde Marika deshalb in den Kreis der Ehrenmitglieder aufgenommen. Die TS Wolfurt ist für dieses außerordentliche Engagement unendlich dankbar und freut sich sehr, Marika als neues Ehrenmitglied begrüßen zu dürfen.

v. l. n. r.: Gemeinderätin Christine Stark, neues Ehrenmitglied Marika Herbruger und Obmann Johannes Rinke

Als letzten Punkt wurde die Vereinsleitung entlastet und einstimmig wiedergewählt: Obmann Johannes Rinke, Vize-Obmann Johannes Böhler, Kassier Johannes Köb sowie Schriftführerin Sandra Kirchberger. Zum Abschluss richtete Gemeinderätin Christine Stark einige Worte an die Versammlung und lobte die TS Wolfurt für tolle Veranstaltungen und top Erfolge.

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahreshauptversammlung, an die gesamte Vereinsleitung und an alle aktiven Mitglieder für ihren Einsatz!

Drucken E-Mail

Turnerball 2020

Es ist wieder so weit - am 31. Jänner 2020 findet der traditionelle Turnerball im Cubus Wolfurt statt.
Seit Wochen schon trainieren unsere Gruppen auf ihren Auftritt. Musikalisch begleiten wird uns dabei die Band Roadwork.

der Kartenvorverkauf startet am 11. Jänner um 9:00 Uhr bei der Raiffeisenbank Wolfurt
Der Kartenpreis beträgt 20 € (Einlass ab 19:00 Uhr)

 

Drucken E-Mail

Fliz-Kidz 2019

Wir verkürzen den Kleinsten die Wartezeit auf das Christkind. Schaut vorbei und genießt einen Vormittag mit robben, springen, rollen, klettern, rutschen, balancieren...

1-5 Jahre mit einem Elternteil. 1. Kind 4 €, jedes weitere Kind 2 €. Eltern haften für ihre Kinder.

Drucken E-Mail