• Rund 60 ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer stehen von montags bis sonntags das ganze Jahr über bei der TS Wolfurt für den Turnsport bereit.

  • Der Verein ist Mitglied des Landesverbandes Vorarlberger Turnerschaft und des Vorarlberger Sportverbands ASVÖ.

  • Die TS Wolfurt ist ein auf ehrenamtlicher Basis geführter Verein mit den Schwerpunkten Kunstturnen, Team-Turnen, österreichisches Breiten-Turn-Programm „Turn10“ sowie Fitness und Gesundheit.

  • Insgesamt 665 Mitglieder (darunter 260 Kinder) gehörten dem Verein im Jahr 2017 an. Um diese Mitglieder kümmert sich ein gut 20ig köpfiger Vereinsvorstand

  • 2017 erreichten die Turnerinnen und Turner der Turnerschaft Wolfurt bei Wettbewerben 27 x Gold, 35 x Silber und 19 x Bronze.

  • Die TS Wolfurt ist ein auf ehrenamtlicher Basis geführter Verein mit den Schwerpunkten Kunstturnen, Team-Turnen, österreichisches Breiten-Turn-Programm „Turn10“ sowie Fitness und Gesundheit.

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Zwei Landesmeistertitel für die TS Wolfurt

Unter ganz besonderen Bedingungen ging die diesjährige Landesmeisterschaft im Team-Turnen in der Wolfurter Hofsteighalle über die Bühne. Unter Einhaltung eines strengen Corona-konformen Sicherheitskonzepts und ohne Zuschauer in der Halle, kämpften insgesamt 14 Mannschaften in zwei Durchgängen und 6 verschiedenen Klassen um den Landesmeistertitel. 

Die TS Wolfurt war mit vier Mannschaften am Start und darf sich auch über vier Medaillen freuen. Alle vier Teams konnten in ihren jeweiligen Klassen den ersten oder zweiten Rang erturnen.

Im ersten Durchgang zeigten unsere Jungs in der Klasse Jugend 2 sowie die Mädchen in der Klasse Jugend 3 ihr Können an Boden, Tumbling und Trampolin. Bei beiden Teams hat sich das harte Training der letzten Wochen sichtlich ausgezahlt. Trotz ein paar kleiner Patzer dürfen sich beide über den tollen zweiten Platz und damit die Silbermedaille freuen.

   

Ebenfalls in diesem Durchgang hätte das weibliche Team in der Klasse Jugend 2 an den Start gehen sollen. Leider hat ihnen Corona zwei Tage vor dem Wettkampf einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Team war top in Form und hätte bei diesem Wettkampf einige neue Sprünge und eine perfektionierte Bodenübung in petto gehabt. Doch leider sollte es dieses Mal nicht sein und das Team musste den Wettkampf von zuhause aus über den Livestream verfolgen. Wir freuen uns auf den nächsten Wettkampf, wenn ihr wieder dabei seid!

Im zweiten Durchgang gingen das männliche Juniorenteam und das weibliche Eliteteam an den Start. Die Männer der Juniorenklasse begeisterten an der Tumblingbahn und am Trampolin mit spektakulären souverän gestandenen Sprüngen. Am Trampolin gab es sogar gleich zwei Dreifachsaltos in den perfekten Stand zu sehen! Obwohl die Jungs mit ihrer Note am Boden, trotz guter Übung, ganz und gar nicht zufrieden waren, konnten sie die Juniorenklasse am Ende klar für sich entscheiden – Gold Nr. 1 für die TS Wolfurt!

Das Eliteteam der Wolfurter Damen freut sich ebenfalls über einen gelungenen Wettkampf. Zahlreiche Sprünge an der Tumblingbahn und am Trampolin wurden zum ersten Mal im Wettkampf gezeigt und sind größtenteils auch super gelungen. Highlight bei den Damen waren u. a. am Trampolin zwei gestandene Kasamatsus – ein seitwärts-Überschlag mit Vierteldrehung gefolgt von einem gehockten Salto vorwärts mit halber Drehung. Auch die Damen dürfen sich in ihrer Klasse über die verdiente Goldmedaille freuen!

Ein ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle an das Organisationsteam der TS Wolfurt, das diesen Wettkampf überhaupt ermöglicht hat: Gerhard Zweier, Maria Krenkel und Michael Laritz. Nach einem Jahr ohne Wettkampf war die Durchführung dieser Landesmeisterschaft ein Highlight für alle Turnerinnen und Turner, Trainerinnen und Trainer sowie Kampfrichterinnen und Kampfrichter, was ohne dieses Team – allen voran Gerhard – nicht möglich gewesen wäre. Herzlichen Dank für euren Einsatz, euer Engagement und euren unermüdlichen Optimismus!

Ein weiteres riesiges Dankeschön möchten wir an Johannes Rinke und Andreas Pichler aussprechen. Sie haben es in kürzester Zeit ermöglicht, dass zahlreiche Zuschauer den Wettkampf zuhause vor ihren Bildschirmen verfolgen und so zumindest virtuell dabei sein konnten. Die Qualität der Aufnahmen und die informativen Kommentare von Emanuel Köb und Johannes Rinke haben von allen Seiten viel Lob erhalten.

Die TS Wolfurt ist sehr stolz, dass diese Veranstaltung dank zahlreicher Helferinnen und Helfer sicher durchgeführt werden konnte und gratuliert allen Teams und Vereinen herzlich zu den erbrachten Leistungen. Herzlichen Glückwunsch!

Alle Ergebnisse des Wettkampfs sowie Fotos von beiden Durchgängen gibt es auf der VTS-Website zu finden.

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Team-Turn Landesmeisterschaften ohne Besucher

Angesichts der aktuellen Entwicklungen hat sich der Vorstand der TS Wolfurt am Abend entschieden, die Team-Turn Landesmeisterschaften am kommenden Samstag, 17.Oktober ohne Zuschauerbeteiligung durchzuführen, da dies angesichts der derzeitigen COVID19-Fallzahlen nicht zu vertreten! Es tut uns sehr leid, diese Maßnahme so kurzfristig ankündigen zu müssen, aber die Dynamik der letzten Tage war nicht vorauszusehen! Es ist uns bewusst, wie viel Arbeit in der Erstellung eurer Zuschauerlisten steckt, die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Es war uns jedoch wichtig, dass der Wettkampf trotzdem stattfinden kann. Wir werden dafür die Online-Übertragung per Live-Stream aufwerten und versuchen, im Stile einer Live- Übertragung zu senden!

Alle Trainer, Vereins- und Verbandsfunktionäre, die auf den Listen bereits gemeldet sind, können trotzdem am Samstag auf der Tribüne zusehen! Der Ablauf für diese wenigen, verbleibenden Personen bleibt gleich (Einlaßzeiten, Maßnahmen etc.), der Zugang erfolgt jedoch über den Haupteingang der Hofsteig-Sporthalle. 

Beide Durchgänge werden als Live-Stream direkt auf der Homepage der TS Wolfurt übertragen

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Team-Turn Landessmeisterschaften 2020 in Wolfurt

Wir freuen uns, euch mitteilen zu dürfen, dass die Landesmeisterschaften im Team-Turnen am 17. Oktober 2020 in der Hofsteighalle in Wolfurt stattfinden können.

Uns ist es in erster Linie wichtig, den aktiven Turnerinnen und Turnern einen qualitativ hochwertigen Wettkampf bieten zu können. Leider mussten wir daher auf Grund der aktuellen Covid-19 Präventionsvorschriften einige Kompromisse beim Besuch der Veranstaltung eingehen:

  • Beim Training am Freitag (16. Oktober) sind ausnahmslos keine Zuschauer zugelassen
  • Der Wettkampf selbst wird in 2 komplett getrennten Gruppen ausgetragen
  • Zu jedem dieser Gruppen-Wettkämpfen werden jeweils 125 Zuschauer auf der Tribüne zugelassen, wobei nur jeder 2. Sitz besetzt werden wird. Jedes teilnehmende Team erhält 8 Sitzplätze zur freien Vergabe. Nicht genutzte Sitzplätze fallen an den Veranstalter zurück:
    • TSZ Dornbirn:       48 Sitzplätze je Durchgang
    • TS Wolfurt:          40 Sitzplätze je Durchgang
    • TS Lustenau:       16 Sitzplätze je Durchgang
    • TV Straßwalchen: 16 Sitzplätze je Durchgang
  • Alle Zuschauer haben sich an die allgemein Gültigen Hygienemaßnahmen zu halten, sowie im gesamten Gebäude (außer am zugewiesenen Sitzplatz einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Alle Zuschauer müssen ihre Personendaten vorab auf diesen Listen bekannt geben. Nur Zuschauer auf diesen Listen haben am Samstag Zutritt.
  • Zuschauer können wahlweise nur Durchgang 1 oder Durchgang 2 angeben!
  • TurnerInnen aus der jeweils anderen Gruppe haben leider keine Möglichkeit, als Zuschauer den anderen Durchgang anzusehen.
  • Die Sitzplätze werden gekennzeichnet und namentlich zugewiesen, ein Sitzplatzwechsel ist nicht möglich.
  • TrainerInnen aus dem jeweils anderen Durchgang können Teil des Vereinskontingentes sein, sitzen aber auf der Tribüne in einem eigenen Bereich.
  • Es gibt keine Bewirtung und die Teilnehmer, sowie die Zuseher haben nach den jeweiligen Durchgängen zügig und mit genügend Abstand die Hofsteighalle wieder zu verlassen.
  • Die Covid-19 Maßnahmen, für die Aktiven werden den Teams direkt kommuniziert.
  • Aber: Beide Durchgänge werden wir als Live-Stream auf unserer Homepage: https://ts-wolfurt.at übertragen!

Zeiten für den Livestream:

  • Gruppe 1 (Offene Klasse, Jugend 2 und Jugend 3)
    • Samstag, 12:00 bis 14:00
  • Gruppe 2 (Jugend 1, Junioren, Elite)
    • Samstag, 17:15 bis 19:00

Zum detaillierten Zeitplan und der Riegeneinteilung

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Wir turnen wieder!

die letzten zwei Monaten waren „besonders“ für alle von uns. Als bekannt wurde, dass auch Vorarlberg vom Corona-Virus nicht unverschont bleiben würde, haben auch wir das Training mit sofortiger Wirkung eingestellt. Dies geschah zuerst auf Basis eines Vorstandsbeschlusses – Später stellte sich heraus, dass diese frühzeitige Entscheidung richtig war. Am Freitag den 13. März wurden daher die Türen zu allen Trainingsstätten der Turnerschaft bis auf Weiteres geschlossen. Wir haben alle Regeln befolgt und sind aus Solidarität wie alle anderen auch zu Hause geblieben.

Allerdings versuchten wir uns in der Zeit des „Lock-Downs“ über andere Wegen fit zu halten. Zunächst über ein Training, welches wir 2 Mal in der Woche über unseren Mitglieder-Instagram-Account zur Verfügung gestellt hatten, dann mit einem gemeinsamen Tanz. Unser Trainer Mathias hatte wöchentlich im Mitgliederbereich der Homepage Trainingsprogramme für zu Hause zur Verfügung gestellt und vieles mehr. Anfangs war es ganz nett, sich wenigstens online sehen zu können, doch nach mehreren Wochen wurde der Schrei nach der Rückkehr der „Normalität“ und das reale Wiedersehen vor allem unter den vielen jungen Menschen immer größer.

Umso größer war die Freude, als wir vergangenen Montag unter Einhaltung des Mindestabstandes, der maximalen Gruppengröße und vielen weiteren Auflagen (Die Liste ist wirklich lang!) zumindest wieder im Freien trainieren durften. Wir haben einen provisorischen Trainingsplan erstellt, bei dem die Kinder in Gruppen von max. 10 Personen inkl. Trainer um das Schulgelände verteilt, mit selbst mitgebrachten Materialien wieder trainieren dürfen. Dieses Angebot wurde von den vielen Kindern mit großer Freude aufgenommen. Auch wenn sie ihre Freundinnen und Freunden noch nicht zu nahe kommen dürfen und noch keine Turngeräte verwenden können, ist es doch viel mehr als sie die letzten Monate machbar war. Unsere Team-Turerinnen und Team-Turner, welche Teil des Österreichischen Nationalkaders sind, dürfen dank einer Sondergenehmigung des Bundesministeriums unter sehr strengen Auflagen sogar schon wieder in der Turnhalle trainieren.

Die Turnerschaft Wolfurt bedankt sich recht herzlich bei allen Mitgliedern über die strikte Einhaltung aller Regeln und sendet ein großes Dankeschön an alle Trainerinnen und Trainer, die sich auch während der letzten Wochen und Monate online um ihre Schützlinge bemüht haben. Ein großes Dankeschön geht auch an die Gemeinde Wolfurt, welche nicht nur unserem Verein hervorragende Trainingsbedingungen in den öffentlichen Freigeländen ermöglicht.

Die „10er-Gruppen-Outdoor-Trainings“ werden wir beibehalten, bis weitere Lockerungen bekannt werden.

   

 

 

 

 

 

 

 

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In stiller Trauer verabschieden wir uns von dem größten Turner der Vereinsgeschichte

Johann König 1932 – 2020 

24-facher Staatsmeister, Olympiateilnehmer in Rom 1960, eine WM- und fünf EM-Teilnahmen
Ehrenmitglied der TS Wolfurt, Leistungszeichen in Gold des Landes Vorarlberg und des ÖFT

Auszug aus der Vereinsgeschichte:

Die Erfolge der TS Wolfurt beschränken sich keineswegs auf die 1960-er-Jahre. Doch die ersten Wolfurter Triumphe nach dem 2. Weltkrieg liegen in diesem Jahrzehnt und sind eng mit dem 24-fachen Staatsmeister Johann König verbunden:

Eine Tageszeitung zieht Bilanz über das Turnjahr 1960: „In der Analyse des Jahres rückt die Turnerschaft Wolfurt besonders mit Spitzenturner Johann König ins Licht der Öffentlichkeit. Große sportliche Erfolge legen Zeugnis unermüdlichen Trainings des Wolfurters, der sich als schwerer Berufsarbeiter in unzähligen Nachtstunden auf die Wettkämpfe des In-und Auslandes bestens vorbereitete und die Stufen vieler Siege emporgestiegen ist.“ – Der Turnsport ist ein großes Thema in den Vorarlberger Nachrichten, der Stil entsprechend dem Zeitgeist pathetisch und Johann König Österreichs erfolgreichster Turner. Bis 1965 steht er an der Spitze des österreichischen Turnsports. Er ist somit der Nachfolger des Bregenzers Hans Sauter, des bedeutendsten Turners der 1950-erJahre. Hans Sauter ist es auch, der bei Johann König die Begeisterung für das Turnen weckte. Im Jahr 1947 wird im Wolfurter Ortsteil Oberfeld das Bezirksturnfest der VTS veranstaltet. Die bekannten Turner, darunter Hans Sauter und Friedrich Fetz, zeigen Bodenübungen auf dem Rasen, Matten gibt es keine. Die Zuseher können von der Anhöhe Oberfeldes aus die Hofsteiggemeinden überblicken, während sich die Turner an Reck und Barren messen. Besonders fasziniert von den Leistungen der Turner sind die Brüder Max und Johann König. Max trainiert bereits in der TS Wolfurt, Johann, 16 Jahre alt, ist für kurze Zeit Mitglied im Fußballclub. Der schmächtige Jugendliche hat gerade mit einer Maurerlehre begonnen – sein Lehrherr traut ihm die harte Arbeit anfangs nicht zu und lässt ihn einen Zementsack heben, um sich von der Eignung zu überzeugen. Motiviert von seinem Bruder Max, steigt Johann in den Turnsport ein. Durch das Turnen und die Maurerarbeit legt er schnell an Muskulatur zu. Johann stammt aus einer Familie mit zehn Kindern, in der Familie seiner Frau gibt es sogar 14 Kinder. Gemeinsam haben sie zehn Mädchen und zwei Buben. Als Maurerpolier bei der Firma Paluselli in Wolfurt hat er tagsüber keine Zeit zum Training. Nur drei Männer arbeiten in der „kleinen Partie“, trotzdem errichten sie große Gebäude. Oft erscheint Johann erst gegen 21 Uhr direkt nach der Arbeit im Saal des Wolfurter Vereinshauses und kommt nach Mitternacht nachhause. Auf das Aufwärmen kann er verzichten, sein Körper ist von der Arbeit aktiviert. Er hat sich so an die harte Arbeit und das Training gewöhnt, dass sich seine Gelenke entzünden, wenn er einige Tage untätig ist. Die Voraussetzungen in Wolfurt sind alles andere als professionell; im Vereinshaus ist es im Winter so kalt, dass sich die Trainingskollegen, zu denen neben Johann König auch Ernst Wüstner, Walter Höfle und später Egon Waibel zählen, in den Pausen mit Handschuhen um den Sägemehlofen versammeln. Mängel an Ausstattung und Know How machen die Turner mit Ehrgeiz wett. Die erwachsenen Männer streiten, wenn es darum geht, wer als nächster ans Gerät darf, und wenn einer nicht aufpasst, geht ihm der andere vor. Einmal pro Woche fahren die Wolfurter mit dem Fahrrad nach Dornbirn oder Bregenz, holen sich Anregungen bei Hans Sauter und versuchen so, technische Kenntnisse zu erwerben. Die meisten Elemente werden jedoch nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ gelernt. Besonders Johann König geht großes Risiko ein, stürzt mehrmals vom Gerät, verletzt sich aber niemals schwer. Für seine erste Europameisterschaft im Jahr 1957 wäre er eigentlich nicht vorgesehen gewesen. Nachdem aber ein halbes Jahr vor der EM Übungsteile der Kategorie „C“ als neue Schwierigkeitsstufe eingeführt wurden, profitiert er von der internationalen Entwicklung des Turnens. Aufgrund seines risikoreichen Trainings kann er bereits einige der neuen C-Teile. In Wien gewinnt er die Ausscheidung für die EM. Sein stärkstes Gerät ist das Reck. Er beherrscht die Elemente Endo, Stalder, Durchschub mit Ellhangverbindungen und den Flugteil Yamawaki. In der Chronik des Österreichischen Turnverbandes ist vermerkt, dass „Johann König bei der EM 1965 in Antwerpen am Reck zumindest in die Nähe einer Medaille kommt.“ Den Höhepunkt seiner Karriere stellen die Olympischen Spiele 1960 in Rom dar. Nach Hans Sauter ist König der zweitbeste Östereicher und platziert sich im Mittelfeld der olympischen Mehrkämpfer. Insgesamt sammelt er 24 Staatsmeistertitel, 1963 gewinnt er alle sieben Titel.

Die TS Wolfurt würdigte die Verdienste von Johann König mit der Ehrenmitgliedschaft. Seine Leistungen sind ein wichtiges Kapitel in der Geschichte des traditionsreichen und bis heute erfolgreichen Vereins.

Quelle: Burkhard Ries
VERBANDSZEITUNG DER VORARLBERGER TURNERSCHAFT 47. JAHRGANG, NR. 1, 2012 VERLAGSPOSTAMT A-6845 HOHENEMS 

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